Wasser trinken – Warum es so wichtig ist

Wasser

Alles uns bekannte Leben entstammt aus dem Wasser. Unser Körper besteht zum Großteil aus Wasser. Blut besteht zu über der Hälfte aus Wasser. Nahezu jedes Körpersystem ist in irgendeiner Art und Weise von Wasser abhängig. Eigentlich weiß jeder das Wasser wichtig ist.

Und trotzdem trinken besonders Frauen oft zu wenig Wasser – mit der Folge das sowohl geistige und körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, im Alltag daraus z.B. Kopfschmerzen oder Müdigkeit resultieren und im schlimmsten Fall sogar gesundheitliche Probleme daraus entstehen.

In diesem Artikel möchten wir die Aufmerksamkeit und Bedeutung einer adäquaten Wasserzufuhr stärken.

Warum Wasser?

Der Körper verliert jederzeit durch Atmen, Schwitzen oder Toilettengänge Wasser. Damit er weiterhin auf normalen Level funktioniert muss dieser Flüssigkeitsverlust durch einen Neuverzehr ausgeglichen werden.

Wenn dies nicht ausreichend geschieht beginnt der Körper langsam zu dehydrieren. Unter der Dehydrierung wird bei Menschen ein Zustand eines Wassermangels verstanden – der Körper trocknet langsam aus. Schon leichte Dehydrierung bringt bereits unverhältnismäßig negative Auswirkungen mit sich.

Ab einem Flüssigkeitsverlust von ca. 0,5% entsteht das typische Durstgefühl, welches mit zunehmenden Flüssigkeitsverlust zunehmend verstärkt wird. Ab bereits 2% vermindert sich sowohl die körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit. Ein 10%iger Wasserverlust führt zu Blutverdickung, Kreislauversagen und Verwirrtheit und ab ca. 20% ist der Tod durch Nieren- und Kreislaufversagen das unweigerliche Resultat.

So weit kommt es natürlich unter normalen Umständen nicht, jedoch kann eine Dehydrierung im Alltag folgende allseits bekannte Symptome hervorrufen:

  • Trockener Mund
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Konzentrationsprobleme
  • Generelle Schlappheit bzw. schwere Glieder
  • Trockene Haut
  • Bluthochdruck

Diese Symptome treten natürlich nicht in Reihenfolge und in der Regel nicht unbedingt gleichzeitig oder ausschließlich aufgrund von Dehydrierung auf – aber sie hängen mit großer Wahrscheinlichkeit damit zusammen. Weiterhin ist die Chance das sich diese Beschwerden durch mehr Wasser verbessern ebenfalls sehr hoch.

Wie merke ich, dass ich dehydriert bin?

Es ist also durchaus ratsam den Körper mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Der Körper hat zum Glück einen recht simplen Mechanismus um mitzuteilen wann zu wenig getrunken wurde: Du wirst Durstig. Wenn du eher selten das Gefühl hast durstig zu sein, kann davon ausgegangen werden, dass du genug Flüssigkeit zu dir nimmst. Darüber hinaus ist die Farbe des Urins ein weiterer Kontrollpunkt ob und inwiefern genug Wasser getrunken wurde – wenn er farblos bis leicht gelblich ist, ist deine Wasserzufuhr höchstwahrscheinlich in Ordnung.

Der Trick ist es jedoch, gar nicht erst durstig zu werden – denn wenn du durstig bist, ist es schon zu spät. Die Devise lautet also regelmäßig und im Vorhinein zu trinken. Hier haben wir einige simple und einfach in den Alltag integrierende Tipps beschrieben um täglich mehr Wasser zu trinken.

Wie viel Wasser brauche ich täglich?

Wissenschaftler streiten heute immer noch über die tägliche optimale Menge von Wasser. Fest steht jedoch, dass nicht jeder Mensch die gleiche Menge an Wasser benötigt, Große und schwere Menschen benötigen aufgrund ihrer Körpermasse mehr als kleinere und leichtere.

Darüber hinaus beeinflussen individuell verschiedene Faktoren den täglichen Bedarf.

Als Basislevel empfehlen wir immer 2 Liter Wasser für Frauen. Darüber hinaus sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:

Körperliche Belastung. Wenn Sport, oder irgendeine andere körperlich belastende Aktivität durchgeführt wird, schwitzt der Körper. Das dort verlorene Wasser muss über neue Flüssigkeitsaufnahme kompensiert werden. Bei Sport sind 300-500ml pro 30 Minuten Aktivität ein guter Richtwert, wobei bei sehr anstrengenden Aktivitäten eher mehr empfehlenswert ist.

Wetter. Bei heißen Wetter wird mehr geschwitzt als bei kälterem. Solche Wetterbedingungen sollten kompensiert werden – ein guter Richtwert bei heißem Wetter ist ein zusätzliches halbes Glas Wasser pro Stunde.

Generelle Gesundheit und Krankheiten. Die aller meisten Krankheiten, wie z.B. Fieber oder ein Magen-Darm-Infekt lassen dich verschiedenen Wegen sehr viel mehr Flüssigkeiten als unter gesunden Bedingungen verlieren. Prinzipiell gilt fast immer bei Krankheiten: Viel Trinken.

Schwanger oder stillend. Schwangere oder an der Brust stillende Frauen benötigen leicht erhöhte Flüssigkeitsmengen um hydriert zu bleiben.

Gründe für mehr Wasser

Die positiven Auswirkungen von Wasser sind nahezu endlos. Hier ein paar Fakten welche zu einer ausreichenden Wasserzufuhr überzeugen sollten:

Wasser sorgt für bessere körperliche Leistungen. Die die Muskulatur besteht zu ca. 75% aus Wasser – so korreliert eine angemessene Flüssigkeitszufuhr maßgeblich mit körperlichen Leistungen. Dehydration führt zu schnelleren und stärkeren Ermüdungserscheinungen wie generelle Schwäche, Schwindelanfällen oder Krämpfen welche durch und einem gestörten Elektrolythaushalt ausgelöst werden.

Wasser hilft beim Abnehmen. Manchmal wird Hunger schlichtweg mit Durst verwechselt. So kann beim Abnehmen eine angemessene Flüssigkeitszufuhr appetitzügelnd wirken und damit dem Gewichtsverlust unterstützen. Darüber hinaus nimmt Wasser Platz im Magen ein – das heißt gleichzeitig das weniger Platz für kalorienhaltige Speisen ist.

Wasser hilft bei Gelenkproblemen. Wasser kann dabei helfen Gelenkschmerzen zu lindern, da sich das Knorpelgewebe nur vollständig und ausreichend unter einer genügenden Wasserzufuhr erhalten kann.

Wasser verbessert die Absorption der Nahrung. Unser Verdauungssystem benötigt Wasser um richtig funktionieren zu können. Wenn nicht genügend Wasser vorhanden ist, können aufgenommene Nährstoffe nicht optimal im Verdauungstrakt gelöst und zu den Zellen transportiert werden.

Wasser spült Abfälle und Schadstoffe aus dem Körper. Darüber hinaus können, wenn nicht genug Wasser aufgenommen wird, die über das Verdauungssystem ausgeschiedenen Abfallprodukte nicht ordnungsgemäß aus dem Körper transportiert werden. Das führt natürlich dann zu einer großen Menge von anderen Problemen wie z.B. Verstopfungen.

Wasser sorgt für bessere geistige Leistungen und das tägliche Wohlbefinden. Gehirnzellen bestehen zu ca. 85% aus Wasser. Ein Wassermangel löst so nicht nur Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und/oder Konzentrationsstörungen aus, sondern Studien kommen auch zu dem Ergebnis das ein guter Wasserhaushalt positiv auf die Grundstimmung auswirkt.

Wasser verbessert das Hautbild. Die Haut ist das größte Organ es Körpers. Regelmäßige und ausreichende Wasseraufnahme kann das Hautbild stark verbessern da nur so Zellen ordnungsgemäß erneuert werden können.

Wasser kann Krebs vorbeugen. Eine in Taiwan durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein größtenteils hydrierter Körper das Risiko an Darmkrebs um ca. 45% reduziert. Eine Studie im New England Journal of Medicine kam zu dem Ergebnis das Blasenkrebs bei einer täglichen Wasseraufnahme von ca. 2,5L um 50% verringert wird. Manche Studienergebnisse stellen auch die Reduzierung des Risikos an Brustkrebs zu erkranken in Aussicht.

Schlussworte

Wasser ist eines der besten und wichtigsten Mittel welche wir unserem Körper zuführen können. Wasser verbessert nahezu alles. Reziprok verschlechtert ein schlechter Wasserhaushalt auch nahezu alles – angefangen von den in irgendeiner Art und Weise negativ auftretenden Auswirkungen bis hin zu langfristigen gesundheitlichen Problemen. Mach nicht den Fehler zu wenig Wasser zu  trinken – mit ein wenig Gewohnheit ist es gar nicht so schwer.

 

 

Bildnachweis: Zubrav „Glas“ – Some rights reserved. – Quelle: www.piqs.de


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